Hier sind wir daheim...
| Wie schön ist es, eine Heimat zu haben und eine Heimat, mit der man durch Geburt, Erinnerungen und Liebe verwachsen ist. |
| Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck, (1815 - 1898) |
Industrie, Chemie, hässlich, grau und wenig liebenswert...So wird Ludwigshafen oft tituliert und empfunden und doch gibt es hier ganz viel zu entdecken.
Hervorgegangen aus der Rheinschanze wurde am 8. November 1859 die Gemeinde Ludwigshafen zur Stadt erhoben und entwickelte sich nicht zuletzt durch die Ansiedlung der BASF rasant. Bereits 1925 überschritt die Einwohnerzahl die 100 000 und wurde somit zur Großstadt.
Historische Schlösser und Gemäuer sucht man bei uns hier zwar vergebens, jedoch entwickelt und verändert die Stadt noch ständig ihr Gesicht, wie das halt in der Jugend so ist, auch bei Städten.
Geschichte die teilweise bis ins Jahr 700 zurückreicht, finden wir in nahezu allen Stadtteilen, ebenso ganz viel Natur. Parks, Altrheinarme, Auenflächen, Tier- und Vogelparks, ein gut ausgebautes Radwegenetz und auch viele Feste laden dazu ein, Stadt und Umland zu entdecken.
Oder kommt einfach mit uns auf Fototour...
Stadtansichten
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Die Pfingstweide - nördlichster und jüngster Stadtteil
Im September 1967 begannen die Bauarbeiten nach den Plänen des Architekten Albert Speer auf der in früherer Zeit ständig überschwemmten, erst nach Pfingsten nutzbaren Viehweide, die dem Stadtteil
ihren Namen gab. Bis in die achtziger Jahre entstanden hier ca. 2800 Wohnungen, gebaut von der städtischen Baugesellschaft GAG und der BASF- eigenen Baugesellschaft LUWOGE und schon
hatte Ludwigshafen seine erste und bislang einzige Trabantenstadt. Schön war sie nicht, aber dennoch entwickelte sich hier ein reges Vereinsleben, eine Grundschule wurde gebaut und ein
Einkaufszentrum.
Wegen schwindender Einwohnerzahlen wurde im Jahr 1996 die Aktion" Unsere Pfingstweide soll attraktiver werden" ins Leben gerufen, die auch einiges bewirkt hat.
Momentan leben hier ca.6500 Menschen verschiedenster Nationalitäten zusammen.
Ein Ärztehaus wurde neu gebaut, das" Haus Noah" bietet älteren Pfingstweidlern Hilfe und doch viel Eigenständigkeit, es gibt reichlich Kindergärten und der Stadtteil ist gut
an öffentliche Verkehrswege angebunden.
Viele Menschen haben inzwischen ihre Wohnungen von den Baugesellschaften gekauft und fühlen sich hier durchaus wohl.
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Edigheim - kleines Dorf ganz groß
Weit oben im Norden unserer Stadt liegt auf ca. 3,3 Quadratkilometer schönster Auenfläche das ehemalige Fischerdörfchen Edigheim, meine Heimat.
Wahrscheinlich schon im 5. Jahrhundert gegründet, wurde es als "Otincheim" erstmals im Jahr 772 im Lorscher Kodex erwähnt.
Edigheim hat eine wechselvolle und stürmische Vergangenheit, es wird sogar mit der Ermordung Siegfrieds von Hagen als Tatort in Zusammenhang gebracht. Alemannen, Franken, die Pfalzgrafen und
später (um 1300) waren sogar die Ritter von Metz hier die Ortsherren, nicht unerwähnt sollen auch die Herren von Oberstein bleiben,an die auch noch ein Straßenname erinnert, auch bayrisch waren
wir schon. Kriege, unzählige Überschwemmungen und nicht zuletzt die schwere Explosion 1921 im Werk Oppau brachten das Dorf immer wieder an den Rand der Zerstörung, jedoch lebte hier schon immer
ein zäher Menschenschlag, der sich nicht unterkriegen ließ. Seit 1938 gehören wir "Edigumer" offiziell zu LU und die Bevölkerung ist auf ca. 8400 Menschen angewachsen.
Der alte Wasserturm, erst kürzlich frisch renoviert, erfüllt seit 1890 seine Bestimmung als schönes Wahrzeichen, ebenso wie der "Zwiebelturm" der ev. Kirche. Einen Spitznamen haben wir auch hier,
man nennt uns gern die "Edegummer Schlowacke". Das hat seinen Ursprung aus den Jahren 1773 bis 81, zu dieser Zeit ließ Kurfürst Karl Theodor den Frankenthaler Kanal bauen, damals hatten wir hier
viele Fremdarbeiter aus Osteuropa, die den hübschen Edigheimer Mädels so manches kleine "Andenken " hinterließen.
Heute gibt es hier eine sehr gute Infrastruktur, am Ort finden sich alle Schulformen,neuerdings zusammengeschlossen zu einer Gesamtschule, ausreichend Kindergärten, einige gemütliche Lokale,
diverse Arztpraxen sowie zwei schöne Kirchen. Ebenso haben wir hier ein reges Vereinsleben, über eine Arbeitsgemeinschaft mit unseren Nachbargemeinden werden einige tolle Feste und auch unser
Fasnachtsumzug organisiert.
Es läßt sich durchaus gut hier leben.
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Maudach, Dorf am Schlammwasser
Westlich vom Stadtzentrum Ludwigshafens liegt auf einer Fläche von gut 6,2 km² der Ort Maudach. Schon Funde aus vorgeschichtlicher Zeit deuten auf eine Ansiedlung hier hin. Erste Erwähnung im
Lorscher Kodex findet Maudach jedoch erst im Jahr 770 als Mudahen, was übersetzt soviel heißt wie Ort am Schlammwasser. Eine Rheinschlinge war damals schon verlandet und bildete ein Moor und
Sumpfgebiet, indem von den Einwohnern auch Torf gestochen wurde. Ein Denkmal im Ort erinnert an diese Zeit. Heute ist das Maudacher Bruch, welches direkt an den Ort angrenzt ein Naturschutz- und
Naherholungsgebiet (siehe auch Artikel "Romantisches Bruch" hier im Forum). Archäologische Funde zeugen von der Anwesenheit verschiedenster Herren, Römer, Franken, Salier, verschiedene Bischöfe
und etliche andere. Sogar ein Raubritter ( Heinrich von Ruprechtsberg) trieb hier im 13. Jahrhundert sein Unwesen und seit ca. 1770 gibt es hier auch ein hübsches Schlösschen. In früherer Zeit
betrieben die Menschen hier Weinbau, sogar die Zucht von Seidenraupen wurde versucht, jedoch wieder aufgegeben, die Maudacher nutzten das Luxusgut Seide nicht. Eine Choleraepidemie im Jahr 1867
sorgte dafür, daß das Dorf lange Zeit gemieden wurde. Danach jedoch verbesserten sich mit zunehmender Industrialisierung die Lebensumstände der Menschen ständig. 1938 erfolgte die Eingemeindung
von etwa 2800 Maudacher Einwohnern nach Ludwigshafen, deren Zahl auf mittlerweile auf über 7000 angewachsen ist.
Heute gibt es in Maudach eine sehr gute Infrastruktur mit etlichen Vereinen, Schulen, Ärzten, Kirchen beider Konfessionen und guter Verkehrsanbindung, wenn auch der "feurige Elias" nicht mehr
fährt...
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Maudacher Bruch
Wunderschöne, wildromantische und manchmal auch etwas unheimlich anmutende Ecken kann der aufmerksame Spaziergänger im Maudacher Bruch entdecken. In dem ehemaligen Sumpfgebiet, welches so langsam wieder an die einstige Moorlandschaft erinnert, gibt es durch konsequenten Naturschutz mittlerweile wieder eine reichhaltige Fauna und Flora. So wurden beispielsweise über 160 Vogelarten gezählt und es wachsen hier ungestört ganz viele verschiedene Bäume, Sträucher, Gräser und Stauden sowie viele kleine Blüher, z.B. Hornklee, Sumpf-Vergissmeinnicht, Felsennelke und viele andere. Wir Ludwigshafener nutzen das Bruch zum Spaziergang, Angeln, Radfahren oder Joggen, eben einfach als "grüne Lunge".
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Oggersheim-Stadt in der Stadt
Der wohl größte und zugleich auch einer der ältesten Stadtteile von Ludwigshafen ist gewiß Oggersheim oder Agridesheim, wie es in früherer Zeit genannt und schon im Jahr 764 im Lorscher Kodex
erwähnt wurde. Wahrscheinlich reicht aber der eigentliche Ursprung noch viel weiter zurück, schon um Christi Geburt gab es hier eine römische Straße von Italien bis zur Nordsee und große römische
Landgüter, aus einem entstand dann wohl unser Agridesheim. Wie alle alten Dörfer in der Umgebung herrschten hier im Laufe der Jahre viele Herren, Salier, Pfalzgrafen, die Grafen von Leiningen, um
nur einige zu nennen. Ebenso beherbergte es in seinen Mauern etliche berühmte Persönlichkeiten, einige waren hier geboren wie Franz Xaver Schädler oder Napoleon Seyfarth, andere wie Friedrich
Schiller und Phillip Jakob Siebenpfeiffer wohnten und arbeiteten für eine Weile hier. Sogar ein Bundeskanzler, Herr Dr. Helmut Kohl ging aus den ehrwürdigen Oggersheimer Grenzen hervor, der ein
Stückchen weite Welt hierherbrachte, indem er mitunter hohe Staatsgäste wie Bill Clinton, Boris Jelzin oder Margaret Thatcher in seinem Privathaus hier am Ort empfing.(Unsere Polizisten erinnern
sich immer wieder gerne an die Zeiten der "Kohlwache").
Früher stand hier auch ein Schloss, bewohnt worde es zuletzt von Elisabeth Auguste, Frau des Kurfürsten Karl Theodor. Jedoch gab es einen großen Brand im Jahr 1794, ausgelöst durch die
französischen Revolutionstruppen. Die Wallfahrtskirche, wohl das berühmteste Bauwerk Oggersheims überstand das Feuer als einziger Teil der Anlage.
Zusammen mit vielen anderen Städten und Dörfern wurde Oggersheim 1938 zu Ludwigshafen eingemeindet. Es gibt eine sehr gute Verkehrsanbindung hier, viele unterschiedliche Schulformen, auch das
"Kinderzentrum mit der Schule für Körperbehinderte",die Lebenshilfe und eine Gesamtschule sind am Ort vertreten ebenso wie zwei Krankenhäuser, wobei die BG-Unfallklinik einen
weithin sehr guten Ruf besitzt besonders für Brandverletzte.
Einkaufsmöglichkeiten gibt es im schön gestalteten Ortskern ebenso wie auf der grünen Wiese, westlich B9. Auch sorgen viele Gaststätten und sogar eine kleine Brauerei (Mayer) fürs leibliche Wohl
und diverse Sportvereine dann für die nötige Bewegung. Fazit: Es läßt sich gut leben in Oggersheim, 23350 Einwohner können sich nicht täuschen!
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Bruch-Oggersheimer Seite
Ein wunderschönes und verwunschenes Fleckchen Erde eröffnet sich den Oggersheimern und ihren Gästen auch im Maudacher Bruch, welches an ihre Ortsgrenzen stößt. Hier finden sich verträumte, kleine Seen, etliche Oggersheimer Vereine mit lauschigen Lokalen haben sich angesiedelt, aber auch der stressgeplagte Mensch, der nur Ruhe sucht, kommt hier voll auf seine Kosten.
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Mundenheim
"Ich Umbrecht, schenke in Gottes Namen an den Heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Körper im Kloster Lorsch ruht, wo der verehrungswürdige Gundelach Abt ist, ein Hofgut im Wormsgau in der Gemeinde
Mundenheim zu ewigem Besitz.“ Dies sind die Worte der ersten
Erwähnung Mundenheims im Lorscher Kodex vom 27. Juni 770.
Eigentlich ist Mundenheim jedoch wie die meisten unserer Stadtteile um vieles älter. Römer und Alemannen besiedelten diesen schönen Platz am Rhein schon weitaus früher.
Der Sage nach kam der Franke Mundo mit seiner Frau auf Landsuche den Rhein herauf. Als er das Hochufer emporstieg sah er eine Wiese mit Schlüsselblumen. Mundo war begeistert und sagte zu
ihr:
„Lass uns hier einen Hof bauen, und dieser soll Mundinheim heißen; ein Schlüssel soll unser Wappen zieren.“
Auch Mundenheim hatte viele Herren, u.a. das Kloster Weißenburg, das Wormser St.Andreas-Stift, auch das Bistum Speyer war dabei.
Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde das Dorf komplett zerstört. Ab dem Jahr 1720 erlebte Mundenheim jedoch einen Aufschwung. 1770 kaufte Peter Emanuel Freiherr von Zedtwitz-Liebenstein hier ein
großes Hofgut und 1771 auch den Rest des Dorfes. Heute erinnert noch das Hofgut-Gebäude und der Zedtwitz-Park am ehemaligen Mundenheimer Postgebäude daran.
Die französischen Revolutionsheere brachten 1794-97 erneut Zerstörung und Elend, ab 1798 war Mundenheim französisch, später bayrisch.
Äußerst widerwillig trat der Ort 1853 Teile seiner Gemarkung an die junge Stadt Ludwigshafen ab, zu der es 1899 nach hitzigen Verhandlungen ebenso widerwillig eingemeindet wurde.
Heute bietet Mundenheim auf einer Fläche von 4,25 km knapp 13 000 Menschen vieler Nationen ein Zuhause und kommt recht städtisch daher. Eine Grundschule sowie ein Schulzentrum mit allen
weiterführenden Schularten bringt die Mundenheimer Jugend auf Kurs, die "Josefspflege" kümmert sich um die Senioren. Es gibt Kirchen beider Konfessionen, Sport treibt man im MSV oder VTV.
Das große und das kleine Kreuz sowie die alte Traditionsgaststätte "zum Schwanen" sind ebenso wie das Langemarck-Denkmal und der Zedtwitz-Brunnen über die Mundenheimer Gemarkungsgrenzen hinaus
bekannt.
Nicht unerwähnt soll auch das Kinderkrankenhaus St. Annastift bleiben, hier werden die Ludwigshafener "Däumlinge" aufgepäppelt und auch größeren Kindern wird geholfen, schnell wieder gesund zu
werden. Sogar ein Kinderheim, in dem man sich liebevoll der Waisen annimmt gibt es hier. Die Wege zu anderen Kliniken und Ärzten sowie in die Innenstadt sind kurz, auch per Bus und Straßenbahn
gut erreichbar und tragen sicher dazu bei, daß sich die Menschen hier wohlfühlen.
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Ruchheim
Etwa neun Kilometer vor den Toren unserer Stadt liegt das schöne ländlich geprägte Örtchen Ruchheim, welches im März des Jahres 1974 mit seinen damals etwa 4500 Einwohnern den Weg zu Ludwigshafen fand, sprich eingemeindet wurde. Somit ist es zu unserem jüngsten Stadtteil geworden. Jedoch hat der kleine Ort wie fast alle anderen Stadtteile auch eine sehr weit zurückreichende Geschichte.
Die erste Erwähnung im Lorscher Kodex findet sich schon um das Jahr 800 n. Chr. wo in lateinischer Sprache folgende Worte festgehalten sind: „In Christi Namen am 14. September im 3. Regierungsjahr König Karls übergebe ich, Imma, zum Heil meiner Seele dem hlg. Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lorsch ruht, als Geschenk die Hofstatt in Richinisheim im Speyergau mit Weiden und Wasserstellen, und bestimme dies durch Vertrag zum dauernden Besitz.“
Der Name Richinesheim taucht auch im Jahr 895 in einer Urkunde des Klosters Weißenburg auf. Etwa ab 1600 findet sich dann zum ersten Mal die heutige Schreibweise.
Die aus Basel stammende Familie von Russicon kaufte den Ort um1700 und baute das vorhandene kleine Wasserschloss im barocken Stil um. Bis heute ist davon noch das Wohnhaus sehr schön erhalten und auch restauriert. Auch gibt es noch Teile der Umfassungsmauer. Ein schöner Brunnen, für den der 1879 hier geborene Mundartdichter Paul Münch Namensgeber war, ziert den Platz vor dem Schlösschen.
Auf 6,61 Quadratkilometern Fläche liegt der Ort eingebettet in seine fruchtbaren Felder. Durch die Lage westlich von Ludwigshafen und im Schutz der Berge von Pfälzer- und Odenwald bleibt Ruchheim von den Industrieabgasen der Stadt Ludwigshafen ebenso verschont wie auch von kalten Ost-und Westwinden. Allerdings liegt der Ort so tief, dass viele Häuser wegen Grundwasserproblemen ohne Keller gebaut wurden, auch der Friedhof wurde ca. einen Meter hoch mit Muttererde aufgefüllt.
Angebunden an die Stadt wird Ruchheim durch eine Buslinie und die Rhein-Haardtbahn. Es gibt eine Grundschule sowie zwei Kindertagesstätten für die Kleinsten. Evangelische und katholische Kirchengemeinden
kümmern sich um das geistige Wohlergehen der auf mittlerweile auf über 6000 Seelen angewachsenen Gemeinde. Für Bewegung sorgen der SVR (Sportverein-Ruchheim) sowie der TVR (Turnverein-Ruchheim).
Auch gesungen wird hier gerne, entweder im Gesangverein 1862 oder in der Chorgemeinschaft Ruchheim 1975.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch der „Leuchtfeuerhof“, der eine Reitschule beherbergt.
Die Ruchheimer drücken die Zugehörigkeit zu ihrem Ort gerne durch den viel zitierten Spruch „Zwei Stunden
vom Gebirg und zwei Stunden vom Rhein ist gut sein“ aus.
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Von oben herab...
- betrachten konnte man unsere Stadt kürzlich von einem ca. fünfzig Meter hohen Riesenrad aus, welches während der Advents-und Weihnachtszeit den Platz Der Deutschen Einheit vor der Rheingalerie zierte.
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Auch vom "Monte Scherbelino" beim Frankenthaler Strandbad aus hat man eine schöne Sicht besonders auf unsere nördlichen Stadtteile.
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Lu bei Nacht
Auch im Dunkeln kann man dieser Stadt durchaus schöne Seiten abgewinnen, besonders um die Weihnachtszeit, wenn der Lichterzauber die Fußgängerzone
adelt...
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Auch das Lichtermeer der BASF, welches nie verlöscht, ist immer eine Augenweide.
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Rheingönheim
Ganz weit im Süden von Lu finden wir den Ort Rheingönheim, mit seinen rund 8000 Menschen, die sich hier auf auf ca. 11 Quadratkilometern schönster Auenfläche häuslich eingerichtet haben.
Schon unter Kaiser Claudius gab es hier ein römisches Kastell zur Sicherung des Flussübergangs und der Neckarmündung. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 831 und findet sich im goldenen Buch der Abtei Prüm.
Zusammen mit den meisten anderen Stadtteilen wurde das Dorf 1938 zu Ludwigshafen eingemeindet.
Weiterhin erwähnenswert wäre ein Kriegsgefangenenlager der Amerikaner im Jahr 1945. Ein Gedenkstein erinnert noch heute daran.
Auch in heutiger Zeit lässt es sich schön und ruhig wohnen in Rheingönheim. Kindergärten, eine Grundschule, Kirchen beider Konfessionen, praktizierende Ärzte und einige Vereine machen das Leben hier angenehm. Hobbyschützen und Reiter kommen ebenso wie Karnevalisten voll auf ihre Kosten. Einmal jedes Jahr richten die zahlreichen örtlichen Vereine ein schönes Straßenfest aus, das bis weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist. Die Menschen hier sind zu recht stolz auf ihr Dorf und pflegen ein intaktes, reges öffentliches Leben. Ganz nah am Ortsrand befindet sich der Eingang zum Wildpark, wo große und kleine Menschen gerne mit allerlei Tieren Kontakt und Erholung suchen.
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Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim
Zwischen Rheingönheim und Neuhofen liegt der Wildpark Ludwigshafen. Hier im Auwald hat man seit 1963 zahlreiche europäische Wildarten in einer für sie typischen Umgebung angesiedelt. In den Gehegen sind unter anderem Wisente, Auerochsen, Rothirsche, Wildschweine, Luchse und Wildkatzen zu daheim. Das Luchsgehege wurde 1980 erbaut. Im selben Jahr wurden auch die ersten Luchse hier angesiedelt. Sehr zur Freude unserer Kinder gibt es einen kleinen Streichelzoo, hier knüpfen viele erste Kontakte zu Häschen, Meerschweinchen und Co. Außerdem wurden hier über 300 Pflanzenarten und 95 Vogelarten registriert.
Es gibt einen Förderverein hier bei uns, der sich sehr für die Belange und den Erhalt des Parks einsetzt, über Flora und Fauna informiert, vielfältige Aktivitäten und Programme anbietet die das Verständnis für die Natur und ihre Tiere wecken und erhalten sollen bei großen und kleinen Menschen.
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nach oben, ins Gästebuch oder aber weiter zu einer tollen Seite, auf
der man noch viel über Ludwigshafen und seine Kunst-und Bauwerke
erfahren kann:
Willkommen bei
den Schäfers





